Das ist ja nun nicht das Gelbe vom Ei

Manchmal mangelt es nicht an Ideen, sondern an der Umsetzbarkeit oder dem Nutzen.

Mein Name ist Ida*, ich bin Ideenmanagerin und habe in den letzten Monaten Prozesse eingeführt, um aus unserem Ideenmanagement mehr herauszuholen.

Welche Fragen gilt es zu beantworten?

Wenn ich meine Mitarbeitenden nur bitte, Ideen einzureichen, ist die Flut an unterschiedlichsten Vorschlägen kaum zu überblicken. Oft lässt die Tiefe und Qualität zu wünschen übrig und die Ideen haben wenig mit dem zu tun, was das Unternehmen wirklich braucht. Das bedeutet viel Arbeit und Frust, denn Ideen müssen zurückgegeben und überarbeitet werden, bevor sie überhaupt zur Begutachtung gehen können.

Mein Ziel als Ideenmanagerin ist es also, die Einreichenden direkt dazu zu bringen, gewisse Fragen mitzudenken.

Als erstes habe ich also mein Formular zum Einreichen von Ideen überarbeitet. Folgende Fragen sind nun Pflicht:

Mit IQX konnte ich auch Themenbäume einführen und Ideen so direkt konkreten Merkmalen zuordnen lassen.

Mit Kampagnen die Aufmerksamkeit lenken

Mit der Einführung von Kampagnen konnte ich der passiven Warterei entkommen. Ich habe die Geschäftsführung gefragt, welche Probleme gerade am meisten „drücken“ und darauf ausgerichtete Ideen-Sprints stattfinden lassen.

Qualität sichern durch Experteneinschätzung

Weil ich im Unternehmen nicht für alle Bereiche Expertin sein kann habe ich in einigen Bereichen eine Vor-Filterung eingeführt. So landen Ideen hier erstmal beim Vorgesetzten und werden dann an das Ideenmanagement weitergegeben, wenn sie für „grundsätzlich machbar“ eingestuft werden.

Mit diesen Maßnahmen konnte ich die Masse der unbrauchbaren Ideen radikal senken und freue mich über viel mehr wirklich umsetzbare und nützliche Ideen. Das Ideenmanagement ist lebendiger und macht einen echten Unterschied im Unternehmen.

 

[*unsere Ida ist auf Basis unserer Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit unzähligen Ideenmanagerinnen und Ideenmanagern entstanden und keine echte Person]